My year in Lesotho

Christmas

Es ist doch immer so, man dreht sich einmal um und plötzlich ist schonwider Weihnachten nicht?

Nun, bei euch dürfte es hektischer hergehen als bei uns in Afrika (bestimmt sogar ;-)) darum lehnt euch zurück und blättert durch die neue Galerie, hört euch Afrikanische Vibes von meiner neuen Radiosendung an und versucht aus dem Advent-gehetze ein bisserl Tempo rauszunehmen.

Was sich bei uns seit dem letzten Mal getan hat ist relativ schnell aufgezählt: die Schulen sind jetzt geschlossen wegen Sommerferien, alle Exams, Graduationfeiern und Feasts sind vorbei. Wir haben uns schon von manchen lieben Menschen verabschieden müssen, wir sehn sie zwar im Jänner nochmal aber aufgrund der Neuwahlen die im Februar vorgenommen werden sind wir nach Schulbeginn nurnoch kurz Integriert. Na wie auch immer, genießt die Bilder und Videos ;-)

Ich wünsche euch einen besinnlichen Advent, immer schön am Blog bleiben und bis bald!!

Update

Meine lieben Leser,

seit dem letzten Eintrag ist einige Zeit vergangen. Es regnet jetzt in Lesotho. Finally.

Nun, zu den neueren Ereignissen: wir hatten ein Outing mit der PreSchool. Aber nicht mit der ganzen es waren nur etwa 100 Kleinkinder, zum Zoo in Bloemfontein (SA).

Die Exams im Mazzarellocenter haben angefangen. Final Exams. stellt euch vor, meine Güte. . .Da kommt man grad erst an in Afrika und schon hat man die letzte Unterrichtsstunde mit der Graduation Class bevor sie in die Arbeitswelt ausziehen.Um dies noch zu Unterstreichen hatten wir ein "Last LUnch" mit den Mädchen, die zu Übungszwecken ein letztes Mal vor den Exams in - Homeeconomics- groß aufkochten.
Das gibt einem durchaus zu denken, findet Ihr nicht?

Mit meinen über alles geliebten Kids aus der Primary habe ich das "Maskenprojekt" gestartet (die fertigen Ergebnisse gibt es bald). Am Freitag waren wir fleißig am Kleber kochen, Papierkonfetti machen und Ballons aufpusten. Hat spaß gemacht ;-)

Nun, man merkt bestimmt, dass sich die schriftlichen Updates nurnoch auf das nötigste beschränken. Zumal ich garnicht weiß wie viele von euch den Blog noch verfolgen, aber mit der Zeit fängt man an nurnoch die Headlights rauszupicken - vermutlich gehen noch immer sehr kuriose Szenerien in Afrika vor, allerdings kann ich mich als in die Kultur integriert bezeichnen und befinde deshalb nicht einmal annähernd so viele Dinge als seltsam wie es der frisch eingereiste Durchschnittseuropäer tun würde.

In diesem Sinne, vergesst nicht dranzubleiben und freut euch in absehbarer Zeit auf persönliche Berichterstattung ;-)

Soccer & Village

Da wir am Samstag dieser Woche den "Lesotho Independence Day" feiern haben die Schulen geschlossen und uns die Möglichkeit gegeben einige unserer Vorhaben zu realisieren wie zum Beispiel das Fußball Trainingscamp für die Mazzarello Mädels. Drei Mahlzeiten, ein Matratzenlager, Musik und Sport hat unsere Girls für zwei Tage bei Laune gehalten und unsereins (mehr als) gut ausgelastet. Die Energie der Mädchen, die Begeisterung für den Sport und ihre Bereitschaft zusammenzuarbeiten waren wider einmal sehr beeindruckend für uns und haben das Camp zu einem großen Erfolg für alle gemacht.

Tags darauf hatten wir die Chance das Heimatdorf unserer Freundin Thlakiso zu besuchen und keine zwei Stunden Taxifahrt später öffnete sich uns eine andere Welt.

Ihre Großmutter erhält Hilfe von der 19Jährigen Nthabeleng welche das Essen, den Haushalt, den Garten, die Kinder der Nachbarschaft und die schon etwas gebückte Dame umsorgt. Ihr Lebensraum ist winzig. Das Dorf, welches sich um einen Tafelberg drängt, hat ab einer abmessbaren Grenze keine Elektrizität, hier kommen Kerzen in der Nacht zum Eisatz, gekocht wird am offenen Feuer. Nur manche können sich Gasflaschen für einen kleinen Herd leisten. Gewaschen wird prinzipiell nur per Hand, was in Afrika nicht unüblich ist - die Besonderheit in dieser Ortschaft ist die von Unterirdischen Vorräten gespeiste Quelle im Stein wo sich die Frauen aus dem ganzen Dorf zum waschen treffen. Anders als in Maputsoe wo wir rund um die Uhr von der Straße mit Musik und Geräuschen beschallt werden herrscht hier Ruhe. Man ist hier wie verzaubert.

Die Kinder sind sehr aufgeregt wegen unseres Besuchs und die Traube aus fröhlich lächelnden, meist barfüßigen Winzlingen folgt uns auf Schritt und Tritt durch die Grüne Landschaft.
Hier am Land, sind die Menschen noch auf ihre Tiere angewiesen, wir begegnen vielen Hirten mit Schafen, Kühen, Pferden aber vor allem Esel welche zum Lastentransport unersetzlich sind. Hat man keinen (wie zum Beispiel Nthabeleng) stellt sich nach spätestens fünf oder sechs Tagen die Frage: Wo kommt jetzt Wasser her um mich zu Waschen, zu Kochen, zu Putzen, zu Leben?

Ohne Esel lautet die Antwort: zum nächsten "WasserTab" wandern wofür man steiniges, unebenes Gelände durchqueren muss - was auch für unsereins noch machbar ist - und am Rückweg einen 20Liter Eimer gefüllt mit Wasser -nach Afrikanischer Art am Kopf- zum Haus zurückbalancieren darf um die vielen Kanister und Kübel im Haus zu füllen.

Ein Junger Mann sagte mir in einem Gespräch dass die Menschen hier für nichts ausgebildet sind, weil es keine Arbeit und keine guten Bildungsmöglichkeiten gibt und es schwer ist vom Land wegzukommen (was in Österreich auch erst eine Generation her ist. . .) Ich sagte darauf dass sie ausgebildet sind um zu überleben. Im Nachhinein denke ich das war dumm, denn es leben geprägte, starke Charaktere mit großartigem Humor, sehr hart arbeitende Junge Menschen ohne Perspektiven und Kinder mit großen Träumen in diesem kleinen Dorf und Gott weiß wie viele es davon noch gibt und ihnen "Nur" das Recht auf Überleben zuzugestehen ist eigentlich eine Frechheit. Nun meine lieben leser, es gibt viel zu tun auf der Welt, also:

 

Start your Project !!

. . . und immer schön am Blog bleiben ;)

Volo´s around the world

meine lieben Leser,ich möchte Euch wissen lassen dass im August dieses Jahres meine Kollegen aus dem Herbstkurs von Volontariat bewegt AUSGEREIST SIND in ihre jeweiligen Einsatzländer, um - so wie ich - ein Jahr ihres Lebens in einer anderen Kultur zu verbringen. Ich versuche die Blogadressen so gut wie möglich zu aktualisieren, unter der Kategorie "Volo´s around the world" bekommt man erste Einblicke unserer Frischlinge ;-)

about connections. . .

Über Verbindungen lässt sich ewig philosophieren denn dieses Thema reicht von Wissenschaft über Human Resources bis hin zur Technik und damit zum Grund weshalb mein Blog so lange still gestanden hat.  Selbstverständlich waren wir während dieser Zeit der digitalen Sendepause im realen Leben hochgradig aktiv – ein Blick in die Galerie lohnt sich ;)

Passend zur Timeline hier nun kurze Beschreibungen der jeweiligen Ereignisse aus der Galerie:

I like the Flowers

Für die „Retirement Party“ von Ntate Mankoe hab wir im Disabled Center eine bunte Choreographie einstudiert, den Kindern hat es sehr großen Spaß gemacht und wir für unseren Teil können jetzt „i like the flowers“ nicht mehr hören.

 

Don Bosco

Im August 2014 hat das 200 jährige Jubiläum von Don Bosco begonnen, es wird nun ´über ein ganzes Jahr speziell gefeiert, gebetet und dem Leben und Wirken Don Bosco`s gedacht. Zum Einstieg in diese Zeit fand in der Missionskirche eine von Schülern gestaltete Messe statt, gehalten vom Bischof persönlich und mit einer Besucherzahl von gut 3.000 Kindern. Mit dem Mazzarellocenter haben wir in Rekordzeit einen schwungvollen Song mit Choreographie einstudiert (siehe Video).

Die Vorbereitungen die zwar niemand sieht, aber die jemand machen muss, haben wir auch Dokumentiert, aus alten Kirchenzeitungen, Farbe und Stöcken entstanden für die große Messe ein überdimensionaler Rosenkranz, ein Poster mit dem „Don Bosco Logo“ und einige Stöcke mit Luftballons.

Auch die Lehrer kamen nicht zu kurz, in der St. Josephs Hall wurde getagt, gegessen und gespielt.

Ebenfalls im Zuge dieser Feierlichkeit spielte unsere Mazzo Soccer Mannschaft gegen die St.Boniface High School und da es bis zum Schluss unentschieden stand wurde Penalti geschossen. 1 ging durch, 3 haben sie gehalten und somit 1:0 gewonnen. Wir sind alle sehr stolz.

Pre School

Für diverse andere Projekte die noch im entstehen sind haben wir Material aus unserem Wirkungsbereich gesammelt das wir natürlich teilen – darum einige Impressionen aus der Pre School von unseren Winzlingen.

 Oratory

Auch im Oratory haben wir nun endlich angefangen uns einzumischen. Da es zwar sehr viel Platz aber keine Struktur gibt, bleiben die kleineren Kinder oft auf der Strecke. Grundsätzlich stehen ihnen drei Räume mit Zeichenmaterialien, Spielsachen und Büchern zur Verfügung. Der Zustand dieser Räumlichkeiten war, milde ausgedrückt, miserabel. Darum verbrachten wir viel Zeit mit putzen, ausmalen und strukturieren. Es ist sehr angenehm sich nicht erst durch einen Haufen Dreck wühlen zu müssen um etwas zu spielen. Leider verstehen wir die Kinder nicht besonders gut da sie nur Sesotho sprechen und hoffen bald gute Neuigkeiten von regionalen „Leadern“ also einheimischen Jugendlichen berichten können, die sich ebenfalls als Volontäre und Übersetzer im Oratorium beteiligen und uns helfen können, die so wichtigen Tagesabläufe und Strukturen zurückzubringen die sowohl Begegnungen, Freude am Spielen, Gebet aber auch Disziplin und somit ein gutes Miteinander mit sich bringen soll. Leider ist der Weg sehr steinig.

Retirement

Ein Kulturelles Schmankerl hatten wir bei der Farewell Party von Ntate Mankoe, der sich in einem unter Irischen Leitung befindlichen Weisenhaus viele Jahre intensiv engagiert hat und nun von seinem offiziellen Amt in die Pension überwechselt. Eine Tanzgruppe aus Hlotse hat uns die Sprache verschlagen und auf unsere Kids vom Center waren wir sehr stolz auf, sowohl auf das Gedicht als auch auf die Lieder die sie vorgetragen haben. Wir für unseren Teil werden noch viel mit Ntante Mankoe zu tun haben, Leni unterrichtet zwei seiner Enkeltöchter in der Pre School und wir erhalten Montags echte, frische Milch von seinen Kühen. Er ist ein Lebenslustiger, intelligenter Mann der Kinder liebt und wir sind sehr dankbar für Ihn und sein soziales Engagement. Von sich selbst sagt er, dass es WIR VOLONTÄRE sind die Ihn dazu gebracht haben sich für das Leben anderer Menschen zu interessieren. Die Tatsache dass wir in ein uns völlig fremdes Land reisen um zu helfen hat ihn angespornt auch etwas beizutragen für jene, die arm sind oder sich nicht selbst helfen können.

Jeder von uns hat einen Ntate Mankoe in sich und ich möchte euch an dieser Stelle aufrufen diesen in Euch zu suchen. Wie dieser Mann kann man in seinem eigenen Umfeld beginnen zu helfen. Fangt an euren Kindern wider zuzuhören, verbringt Zeit mit Ihnen beim lernen und spielen, hört auf euer Gewissen zu beruhigen indem Ihr sagt „wir spenden ja für diese und jene Organisation“. Seid nicht so bequem. Die Trägheit der Masse und das damit verbundene abschieben der natürlichen Verantwortung die jeder Mensch hat, haben uns soweit gebracht dass unsere Kids zwar in nutzlosem Kram ersticken aber keinen Plan von emotionaler Stabilität haben.

In diesem Sinne ermuntere ich alle meine Leser in diesen wenigen Monaten bis Weihnachten ein Projekt zu starten. Fangt an euch zu Interessieren. Übernehmt Verantwortung und schaut hin.

 

In diesem Sinne, bis bald und immer schön am Blog bleiben ;)

 

Sr. Consuelo Aguierre in Österreich

Meine lieben Leser, ich danke für Eure Geduld und kann schon jetzt versprechen dass sie sich gelohnt hat. Hiermit melde ich mich offiziell von den Winterferien zurück und sprühe geradezu vor neuen Ideen und Eindrücken.

 

Nun, da sämtliche Pläne noch in meinem Hirn gähren und ich aktuell noch nichts mit euch Teilen kann außer schöner Worte möchte ich auf den Besuch von Sr. Consuelo in Wien, Lambach und Linz verweisen - einen kleinen Eindruck von Ihrem Besuch in und den Vorträgen die sie für Volontariat Bewegt und Kath Press gegeben hat gibt es unter den folgenden Links:

 

http://www.donbosco.at/de/startseite/news/details/volontariat-im-ausland-profit-auch-fuer-oesterreich.html

 

http://www.donbosco.at/de/startseite/news/details/consuelo-aguirre-martinez-fma.html

 

Persönlich teilte sie uns mit, dass sie den Besuch (sichtlich) genossen hat und sehr von unseren Kulturschätzen beeindruckt war. Na da sagen wir natürlich Danke und stellen uns einen echt Österreichischen festen Händedruck dazu vor. 

 

Ich hoffe also euch bald erste Schritte der neu geplanten Projekte in Bildform offerieren zu dürfen darum bitte nicht davonlaufen und von heute an wider schön am Blog bleiben ;-)

Winter Holiday´s

Heute am 6.6.2014 haben alle Schulen in der Mission geschlossen. Offizieller Beginn der Winterferien hier in Lesotho. Was man durchaus zu spüren bekommt, mit bis zu -5°C im Haus kündigen sich die Wintermonate an.

 

Ich bedanke mich bei allen braven Lesern für´s dranbleiben, wir schreiben uns wider im August wenn die Ferien vorbei sind mit neuen und (definitiv) aufregenden, spannenden und ästethischen neuen Projekten aus Maputsoe.

 

Für Angregungen, Fragen oder einfach so kann man mich unter der Mailadresse: sandra.kemptner@gmx.at erreichen.

 

Nun denn, alles Liebe und ein voll ehrlicher Vorfreude gesprochenes bis später aus Afrika.

Mary help of Christians

Wir begehen seit Freitag die Mary help of Christians Feierlichkeiten. Das Video in der Galerie zeigt unsere Missionseigene Kirche, gefüllt mir Schülern und einem kurzen musikalischen Leckerbissen wie es in unseren Messen abläuft. Am Samstag wurde dann nochmal gefeiert und um uns allen in Erinnerung zu rufen warum wir hier sind gab es einen Workshop über die "Salesian Family" ergo Don Bosco - sein wirken, seine Projekte und Menschen die seinem Ruf gefolgt sind. Wir halfen eifrig mit das Mittagessen nach den Vorträgen vorzubereiten, marinierten Fleisch und stellten uns an den Grill. Aufgrund leichter Kommunikationsschwierigkeiten hatten wir plötzlich mehr Fleisch als eigentlich benötigt wurde. Wir sprechen von einer Menge die gut und gerne eine Österreichische (hungrige) Hochzeitsgesellschaft bedient hätte. Die etwa fünfzig Teilnehmer des "Salesian Family Day Workshops" lehrten uns allerdings eine neuerliche kulturelle Kuriosität. Kein Stückchen Fleisch blieb zurück, oder wurde eingepackt für später. Ich persönlich befinde diese bekennende Liebe der Basotho zu Fleisch erwähnenswert und beeindruckend.

 

Nun, ich hoffe nächste Woche neues Bildmaterial von sich gerade in Planung befindenden Projekten liefern zu können die unter anderem das Disabled Center (welches bisher noch nicht zur sprache kam) beinhalten werden.

 

Darum, immer schön am Blog bleiben ;-)

zu Ihrer Unterhaltung stehen ab heute zwei Videos der Drama-Aufführung in der Galerie zur Verfügung.

13. May Mary Mazzarello Feast Day

Gedenktag für unsere "Missionsmutter" Maria Domenica Mazzarello. Dieser Tag wird gleichgesetzt mit einem Feiertag, also sehr fröhlich begangen und mit gutem Essen beschlossen. Über das Wochenende wird nochmal fleißig Theater geprobt. Der Text sitzt, die Kostüme passen, alle Requisiten sind dort wo sie hingehören. Montags bereiten wir Dekorationen vor, schneiden gefühlte Tausend Buchstaben aus Buntpapier aus, nebenbei läuft Indien am Laptop. Dann endlich der große Tag, wir stehen früh auf um in der St. Josephs Hall alles vorzubereiten. Musicbox wird aufgebaut - ein letzter Soundcheck und da kommt auch schon eine Armee von winzlingen mit bunten Plastiksesseln am Kopf die lärmend in die Halle einziehen. Die Pre School beehrt uns während der Messe. Wir haben gleich drei Fathers und wie immer gibt es viel Gesang, Trommelmusik und eine lange Predigt. Danach präsentieren die Mädchen des Mazzarello Center Klassenweise traditionelle Lieder, Gedichte und Scatches. Dann. Endlich. Ganz am Schluss. Zeit für Drama. Und, wie sollte es auch anders sein, nichts läuft wie geplant. Die Hintergrundplakate halten nicht, die Mädels lassen einiges an Text weg, viele ziehen sich vor jeder Scene etwas anderes an (dieser Teil der Geschichte verblüffte mich am meisten), es wird viel Improvisiert und zum Schluss gibt´s noch ein äußerst unerwartetes Gospel-Solo von Lerato. Niemandem außer mir fielen diese Dinge auf, es waren alle begeistert und die Drama-girls fielen sich vor Freude in die Arme. Nach dieser Festlichkeit starten die Halbjahres Prüfungen im Mazzarello Center vor Schulschluss am 6. Juni. Da gehts dann in die Winterferien. Dieser macht sich übrigens besonders in der Nacht bemerkbar, wir schlafen in Thermounterwäsche und Pullover. Die folgenden Wochen werden nochmal spannend und ich hoffe euch gute Ergebnisse von den Exams mitteilen zu können. Bis dahin schön am Blog bleiben.

Impression <3

4.5 - 11.5

 

Am Dienstag ist Aufführung. Ich hoffe ein Video mit euch teilen zu können. In der Galerie gibt es Impressionen der letzten, etwas stressigen Woche, Bilder der Proben möchte ich nicht vorwegnehmen die gibt es dann nächste Woche.

 

Zur Erinnerung, in der Kategorie Radio B138 ist die erste Sendung zum Nachhören.

 

Bis dahin schön am Blog bleiben ;-)

1. May . . . i´m getting old now

20.4. - 3.5

 

Ostern ist Vorbei, so auch die Feiertage und wir stecken mitten in den Vorbereitungen für die Halbjahres-Exams der Mazzarello Mädchen. Aber von Anfang an.

 

Ostermontag haben wir in einem bezaubernden kleinen Nationalpark verbracht, haben Pap und Chips gegessen und den Salesianischen Schwestern und Brüdern, die hier ihr jährliches Zusammentreffen gefeiert haben, bei Spiel und Gespräch zugesehn. (Galerie)


Abenteuerlich wurde es am Donnerstag den 24.4., denn wir machten mit unserer Pre-School einen Ausflug. Wie zu erwarten ein organisatorisches Disaster. 158 Kleinkinder, nur ein Bus und viel zu wenig Hot Dog Würstchen.

Der Bus fuhr die Strecke zweimal, wir fuhren mit der zweiten Ladung mit. Bei diesem Ausflug handelte es sich um ein Treffen aller Vorschulen aus der näheren Umgebung mit ein wenig Unterhaltung in Form einer Sport-Competition. Nun, wir bauten also unsere bunten Plastiksessel auf, (wir waren by the way die mit ABSTAND größte Schule mit den MEISTEN Kindern. .  .manche Schulen passten mitsamt üppiger Lehrkraft auf eine Tagesdecke) und gaben Mittagessen im Akkord aus. Lauter kleine Menüs, danach Saftkartons verteilen, Kinder sauber machen und ab auf den Spielplatz. Nach einigen Runden "Mr. Lion" wider Raubtierfütterung und schließlich ab nach Hause. Viel zu spät natürlich, aber wer braucht schon Zeitpläne. Das sind ja mehr grobe Richtlinien nicht?

 

Die folgenden Tage waren geprägt von Vorbereitungen. Da ich  mir meine Tätigkeitsbereiche sehr geschickt ausgesucht habe, kommt alles auf einmal. Exams in Computer Vorbereiten, das letzte Topic ist, auch kommende Woche, das schreiben eines Lebenslaufs in Word und ein Bewerbungsschreiben. Mit profesionellen Bewerbungsbildern natürlich, wozu hat man denn sonst Fotograf gelernt. . . ?!

Für Art in der Primary School (was mir übrigens noch immer die liebste Zeit des Tages ist) Punkte verbinden Bilder entworfen inkl. Malen nach Zahlen da ich massiv Material sparen muss (bei 285 Schülern auch kein Wunder), dann noch Übungen mit der Perspektive und Farbverläufe malen und last but not least lustige Dinge aus Klopapierrollen. Ich werde als Recyclingkünstler in die Heimat zurückkehren und vorgefertigten Plastikaugen, Buntpapier und Krepp aus ökonomischem Protest abschwören. Oder so.

 

Nun wir sind noch nicht am Ende, das Projekt  mit dem größten Zeitdruck ist ohne Zweifel die Theateraufführung am 13.5. über Maria Domenica Mazzarello.

Das Skript mitsamt Dialogen steht, die hälfte der Requisiten muss noch aufgetrieben werden, die Hintergründe malen wir uns selbst. Hoffentlich. An den Wochenenden sind Proben angesetzt und die Mädels ( aus der 1,2 und 3 Klasse des Mazzarello Center) sind, dafür dass sie keinerlei Erfahrung haben, unglaublich flexibel und ich traue mir zu sagen einige Rohdiamanten in meinem konfusen, immer zu spät kommendem Team zu haben. Zittern muss ich trotzdem ein wenig. Ich werde versuchen alles auf Video aufzunehmen damit das geniale Endprodukt der Öffentlichkeit für Lobpreisungen zur Verfügung steht ;-) . . .

 

Die erste Radiosendung "Kingdom in the Sky" wird übrigens am Sonntag den 4.5. im Radio B138 ausgestrahlt und ist danach auf meinem Blog unter der Rubrik Radio B138 zu finden und nachzuhören.

 

Nun, wie gesagt die Exams rücken immer näher und die nächsten Wochen werden stressig. Da traf es sich gut dass ich zu Beginn dieses glorreichen Monats gealtert bin. Sehr gefreut hat mich das Überraschungs-Frühstück von Leni. Ihr, eigentlich zum Spaß gekauftes Geschenk, ein Nagel-Manikürset, führt dazu dass ich mir das Fingernägelkauen abgewöhne. Wegen dem besonderen Anlass gingen wir Pommes essen, im Pub trafen wir auf unsere üblichen Verdächtigen, und wir wuden Teil vieler Traditionen. Allen Anwesenden die Glasur der Geburtstagstorte ins Gesicht schmieren zum Beispiel. Oder Tanzen. Oder das Ahnungslose, onehin mit zu viel Aufmerksamkeit geplagte Geburtstagskind mit großen Töpfen voller Wasser übergießen und auf den geschockten Blick mit : it´s part of our culture: antworten. natürlich ganz ohne hämischen Unterton. . . ?!

 

Nun, das wars für heute, ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Bloglesern herzlich bedanken und auch bei allen die immer fleißig in mein Gästebuch schreiben, ich freu mich immer riesig über neue Einträge.

In diesem Sinne, immer schön am Blog bleiben :-)

 

Egg Hunt & feelin´ ALIVE

6.4.-19.4

 

Die Osterfeiertage sind etwas worauf sich die ganze Familie freut. Osternester, Frühstück mit geweihtem Brot und Salz und Familienfeiern. Für uns gibt´s das dieses Jahr nicht, hier wird Ostern mit einer Kette von Messen gefeiert die teilweise bis zu 5 Stunden dauern. Da wir unsere Bräuche mit dem Osterhasen aber toll finden haben wir das für unsere Mazzo Mädels gemacht und am letzten Schultag ein Egg-Hunting veranstaltet. Rund um die Kirche legten wir kleine Schokoeier aus und gingen mit unseren Versteckideen auch in die Senkrechte.

 Sister Consuelo hat uns schließlich erlaubt ein paar Tage wegzufahren. Am nächsten Tag saßen wir  auch schon im Bus nach Malealea, einem Gebirgsdorf auf etwa 2500m Höhe. Eine Reise von 8 Stunden wie sich herausstellte aber sie war es Wert. In einer originalen Basotho Hütte wurde genächtigt, Selfcatering hielt uns bei Kräften und ein 6-stündiger Ponytreck durch die Atemberaubende Landschaft Lesothos setzte unserem Kurzurlaub die Krone auf. Die Pferde sind trittsicher und stark, der Himmel zum greifen nah, der Guide (wie nicht anders zu erwarten) sehr musikalisch. Wir stehen in einer Höhle mit unglaublich klarem Echo, berühren 7000 Jahre alte Bushman Paintings im Fels und baden unter einem riesigen Wasserfall zu Musik aus selbstgebastelten Instrumenten. Mit leichtem Muskelkater bewundern wir den Sonnenaufgang und treten nach einem netten Frühstück die Heimreise über die rauen Bergstraßen an.

Ich hoffe ein wenig von unseren Eindrücken auf den Fotos vermitteln zu können, denn mit Worten lässt es sich unmöglich beschreiben. Um noch etwas Persönliches hinzuzufügen:

Ein sehr lange vermisstes inneres Leuchten kehrt zurück.

Jedem von euch wünsche ich das von Herzen!!!

Love Matters

23.3.2014 - 06.4.2014

 

Die letzten Wochen sind verflogen wie nix.

 

Wir haben unser 1 Jahres Visum bekommen. Dazu sind wir nach Hlotse gefahren haben einen großen Packen Dokumente, Bestätigungsschreiben und Genehmigungen aufgegeben dann etwa eine Stunde gewartet bis wir auf dem Polizeiamt eine bestimmte Marke kaufen konnten und wider retour zum Meldeamt. Es war toll eine andere kleine Stadt zu besuchen und langsam kommen wir mit der Zeitmessung klar. Wir verspäten uns prinzipiell 20-30 Minuten zu jedem Termin und sind trotzdem zu früh.

 

Der erste Test in meiner Computerklasse behandelte die Thematik Hardware und Software. Basics für unsereins und unsere Kinder, sogar für die kleinsten in Österreich ist eine Maus oder Tastatur etwas selbstverständliches. Nicht für meine Mazzo Mädels. Wir sind mit einem Schnitt von etwa 3,6 ausgestiegen was für mich bedeutet alles nochmal zu widerhohlen. Leider werden unsere Einheiten oft durch Workshops und diverese andere durchaus sehr sehr wichtige Aktivitäten unterbrochen - mit dem Stoff kommt man nur nicht so gut voran wie man gerne möchte.

 

Am Wochenende besuchten wir Ficksburg und waren das erste mal im Oratory mit Father Vincent. Nun, es gäbe viel zu tun. Mein erster Eindruck war (abgesehn von viel Staub und Chaos) dass es keine Struktur gibt und auch kein für uns geregeltes Aufgabengebiet. Ich würde gerne das Obergeschoss mit Spielraum - Zeichentischen und kleiner "Bücherei" etwas aufpeppen - dies gestaltet sich aus mehreren Gründen schwierig. Zum einen gibt es anscheinend kein Interesse an Büchern. Nun gut das kann man wecken. Zum anderen wird gerade umgebaut - da aber wenig bis kein Geld vorhanden ist geht es sehr langsam und man kann den Außenbereich nicht nutzen. Ebenfalls wegen dem Geld fehlt es an neuen Anschaffungen für den Innenbereich.

 

Am Abend haben wir unser erstes Brot gebacken. Mit Karotten. Außerdem bekommen wir nun Milch und Eier von einem Bauern geliefert welcher auch die Sisters versorgt. Da es hier fast unmöglich ist, wirklich frische oder gesunde Lebensmittel zu kaufen sind wir darüber sehr glücklich. Man bekommt Milch mit einem so lächerlich hohen Ablaufdatum, dass Mister Spock sich davon noch Kakao auf der Enterprise machen kann, grundsätzlich nur matschiges Toast oder Weißbrot und TK Gerichte. Vom Fleisch fange ich am besten garnicht erst an. Tja liebe Österreicher, Ihr habt das Privileg von GESUNDER und FRISCHER Nahrung wenn ihr wollt  nutzt es bitte.

 

Es folgt eine ganze Woche ohne Unterricht.


Mit den Mazzarello Girls findet in der St.Josephs Hall in unserer Mission ein Aufklärungsworkshop statt mit dem klangvollen Namen "Love Matters". Jahresvolontäre, Ordensbrüder, Fathers und fix Angestellte reisen durch Afrika und klären Junge Menschen über Sexualität, Aids/Hiv, Pubertät und Beziehungen auf. Wir dürfen ganz vorne mit dabei sein.

Es sind durchwegs junge - aktive Menschen mit Prinzipien und Lenbensfreude. Das Programm ist sehr Bunt - es gibt viel Bewegung, Diskussion, Zeit für Fragen und es wird auch kein Blatt vor den Mund genommen.

Mich hat sehr beeindruckt wie die Mädchen reagiert haben - es wurde sehr viel reflektiert und sachlich angesprochen auch wurde viel Wert darauf gelegt ihnen keine sinnfreien Merksätze einzuprügeln, sie bekamen den Freiraum, das Wissen und die Anstöße zur eigenen Meinungsbildung. Auch wurde ihr Selbstvertrauen gestärkt, sie wruden Motiviert auf Ihren Körper zu hören und ihn zu achten, sich selbstständig ins Lenben zu stellen. Und genau hier wurde es für Leni und mich seltsam - wir bekamen Ihre Realität, Ihre Kultur und Ihre Erziehung zu spüren.

 

> es ist in Ordung dass Jungs und Männer mehr Freiheiten haben.

> sexuelle Handlungen außerhalb der Ehe und gewisse Handlungen IN der Ehe sind Sünde vor Gott und Schandhaft

> viele irrsinnige Mythen kursieren, hinzu kommt das penetrante, ängstliche Schweigen der Mütter zu diesem Thema.

> jeder 2 - 3 hat AIDS ohne es zu wissen

> Homosexualität ist in Lesotho verboten - die Zahl der Frauen mit lesbischen Neigungen relativ hoch da körperlicher Kontakt mit Männern nicht erlaubt ist.

> die Meinung über Männer ist unter den Mädchen sehr schlecht, viele fürchten sich.

> man ist ein Außenseiter wenn man seinen Vater kennt

 

Darüber hinaus bekamen wir Brüder zu sehen die locker als coole Erzieher für Jugendgruppen durchgegangen wären, bezaubernde Frauen die sich bewusst GEGEN Sex und FÜR die Jungfräulichkeit Entschieden haben und ein Erfülltes Aktives Leben haben in dem es auch Liebe gibt. Dies hat mich besonders beeindruckt, da es in unserer Gesellschaft ja als unmöglich oder gar komisch gilt sich derart zu Entscheiden. Zum Abschied gab es Lagerfeuer, Musik und es wurde viel getanzt die Mädchen waren sehr ausgelassen und man wurde förmlich erschlagen vor Fröhlichkeit.

 

Das schon länger geplante Youth Camp war leider kein so großer Erfolg obwohl viele Gemeinden angeworben wurden. Wir verbrachten also das Wochenende mit etwa 15 jungen Menschen von 11-16 Jahren und redeten über Priester sein - Heirat, den Ruf Gottes und was es bedeutet Mensch zu sein.

 

Zum Abschluss gab es auch hier Lagerfeuer mit Marshmallows und dann noch eine Runde Honolulu Princess - die mir einen hübschen blauen Fleck eingebracht hat ;-)

 

Abschließen möchte ich diesen Eintrag mit einer bitte an alle Mädels in Österreich:

 

Achtet eure weibliche Würde wider.

Werdet euch wider bewusst dass jede von euch etwas besonderes und schönes ist.

Wir Erleben hier dass es nichts braucht außer das Leuchten von Innen heraus um eine Frau attraktiv zu machen. Erinnert euch daran und setzt wider ein wenig mehr auf natürlichkeit und weniger auf Push-up`s.

 

In diesem Sinne, bis zum nächsten mal und immer schön am Blog bleiben :-)

 

 

 

 

 

1 Month Over Ladys And Gentlemen !

11.3.2014 – 22.03.2014

 

Heute ist Moshoshoe Day. Leider stürmt es wie verrückt und regen peitscht um unser kleines Häuschen. Also bleiben wir im Haus und beschäftigen uns mit Vorbereitungen. Am Abend sehn wir uns noch ein Fußballmatch einer professionellen Liga an, Leni durfte die letzten Minuten Mitspielen. Wir feiern den Moshohsoe Day und das Ankommen von Sr. Mary Rose einer Salesianerschwester aus Italien. An den Fotos kann man erkennen dass alle Mazzarello Mädels in Tracht aufgetreten sind und ausnahmslos bezaubernd aussehen. Unsere Schönheiten ;-). Nach der Kirche wurden der Schwester traditionelle Spiele mit Sprungseil und Steinen vorgeführt, gesungen und getanzt. Zum Essen gab es Kürbis, Mais, Papa und Brot – alles sehr lecker.

 

Am Wochenende werden wir eingeladen uns die Umliegenden Dörfer genauer anzuschauen, also verlassen wir unseren gewohnten Bereich und vor unseren Augen tut sich endlich die viel gepriesenen Silhouette eines scharfen Gebirges auf das in rauchigem Blau im Horizont verschwimmt, darüber hängt tief der klare Himmel mit Wolken die so nah erscheinen als müsste man nur die Hand ausstrecken um sie zu zerrupfen. Wir besuchen ein Play off der Regionalmannschaft und fallen wider einmal auf. Vermutlich sehen viele Anwesenden zum ersten mal Frauen mit weißer Haut auf einem Fußballfeld. Wir besuchen Freunde, die uns gleich zu Papa mit Mangosalat einladen. nächste Woche machen wir Kulturaustausch und Kochen Schnitzel.

 

Heute haben wir das erste mal darüber gesprochen eine Aktion zu starten die meinem sonst eher Luxusorientiertem Beruf einen Sinn geben könnte – für professionelle Portrait oder Familienfotos wollen wir Spenden für das Oratorium sammeln. Ich hoffe wir können das zum laufen bringen – jetzt muss ich mir nur noch ein Portfolio anlegen ;-)

 

Mein Unterricht in der Primary School hat begonnen. Drei Klassen mit jeweils etwa 50 – 80 Kindern in Kunst unterrichten. Es gibt wegen der hohen Zahl der Schüler Materialprobleme und ich sehe mich mit der Frage Konfrontiert wie ich Nachhaltig Sinnvoll meinen Unterricht gestalten kann und gleichzeitig Kreativen Freiraum zum Schaffen und vertiefen geben kann. Vielleicht kreative Müll Widerverwertung für abstrakte Kunst. Ich arbeite daran all dem einen pädagogischen Sinn zu geben. Geistige Freiheit zum Beispiel. Es wird jetzt immer stressiger, mit dem Vorbereiten der Stunden und dem Unterrichten.

 

Um uns der Kultur anzupassen, haben wir wie fast alle vor uns, die erste optische Veränderung hinter uns gebracht – mit einem unglaublich langen Besuch bei einer Dame mit magischen Fähigkeiten was Haare betrifft. Wir schreiben uns wider – bis dahin, immer schön am Blog bleiben!

slowly we begin to see

Mo 2.3. –  So 9.3.

Heute waren wir in einer Außenstation der St.Lukes Mission in einer Messe. Da die Kirche noch nicht fertig gebaut wurde, werden die Messen in einem Klassenzimmer abgehalten. Wir wurden der versammelten Gemeinde vorgestellt. Im Nachhinein werden wir Zeuge einer Dorfbesprechung was denn nun mit finanziellen Mitteln aus Spenden als erstes in Angriff genommen werden soll – der bau der Kirche oder doch lieber die dringend nötigen Sanitäranlagen? Den Nachmittag verbringen wir mit Vorbereitungen für die kommende Woche.

Montag. Auch in Afrika ist Montag typisch. Der Unterricht ist ganz gut verlaufen, wider sind mir die extremen Unterschiede im Bildungsniveau der Mädchen aufgefallen. Oft sind Sie im Mazzarello Center wegen Lernschwächen – ein sehr hoher Prozentteil aber auch deshalb weil die Finanziellen Mittel nie für einen regelmäßigen Schulbesuch gereicht haben. Oft bin ich vom Potential, der unglaublichen Lernfreude und dem Ehrgeiz beeindruckt den manche Schülerinnen an den Tag legen.

Vormittag und Nachmittag ist Pre-School. Wir lernen Englisch – das ABC genauer gesagt – und neue Lieder und Klatschspiele. Das Papa (flüssiger Maisgries) essen ist wie immer eine Schlacht - ausgetragen mit Putzlappen und den fransigen Baumwollpullis der Schuluniformen.

Bis Mittwoch ist von Fasching keine Spur, der Aschermittwoch wird trotzdem groß zelebriert. Wir kehren von der 2 Stunden Messe mit dem Aschekreuz in die Klassen zurück. Der Chor der High School war (wie sollte es auch anders sein) wunderbar. Manchmal denke ich, es gibt in Lesotho niemanden der NICHT gut singen oder tanzen kann.

Mit Sr. Consuelo wird dann noch Adobe Photoshop gepaukt – ich führe Sie in die Welt der Shortcuts ein und sie ist begeistert. Am Abend begleite ich Leni noch zu Ihrem Fußballtraining mit den Jungs.

Donnerstag ist das erste mal Theater. Ich freue mich riesig darüber – 10 tolle Mädels von 16-21 interessieren sich für meine Gruppe und wir haben auch schon unseren ersten Auftrag. Bis Mai soll ein Stück über das Leben von Maria Domenica Mazzarello Bühnenreif sein – genau zu Ihrem Geburtstag. Von sich aus wollen die Mädchen jeden Tag Proben.

Dann schneien wir nach unseren Stunden noch in die Pre-School um unsere drei jungen Kolleginnen zu besuchen. Bis alle Kinder abgeholt sind kann es oft spät werden, außerdem schüttet es wie aus Kübeln. Wir finden alle in einer Klasse versammelt und im kleinen Flimmerkasten läuft ein Video mit traditionellen Afrikanischen Tänzen. Als alle Kinder abgeholt sind, brauchen wir eine Pause.  Also Tanzen wir – wie man es sich vorstellt von afrikanischen Frauen mit Kurven und Rhythmus im Blut.

Ach ja. . . für alle die wissen wollen wozu getanzt wird : Dr. Malinga – Orlando ist gerade DER Hit. (einzusehen auf Youtube)

Von unserer Tlakiso (sie arbeitet in der Küche der Pre- School war früher Lehrerin und ex-angehende Sister, spricht drei Sprachen und hat Europa schon besucht) die wir gemeinsam mit Norma und Sheyla (beide sin Lehrerinnen in der Pre school) nach Hause begleiten wollten  bekamen wir eine Mahnung wider umzukehren – zurück zur Station – um möglichst VOR Einbruch der Dunkelheit zu Hause zu sein. Sie machen sich Sorgen und bestehen eisern auf diese Regel. 

Freitag verbringen wir mit ausmisten und Putzen der Küche und über vier Stunden im Krankenhaus. Für unser Visum ist ein Lungenröntgen und ein ärztliches Attest nötig – alle sind freundlich und wir haben viel Zeit zum Reden zwischen Wartezimmer und definitiv nicht gestresstem Personal. Das Krankenhaus ist gut ausgestattet der Diensthabende Arzt ein guter Freund unseres Father Victor und mit unserer Gesundheit alles in bester Ordnung.

Dann geht es mit unserer Norma noch ab über die Grenze nach Ficksburg – Lebensmitteleinkauf. Es ist eine völlig andere Sache jemanden dabeizuhaben der sich auskennt – wir kommen in kleinere Geschäfte und bekommen Geheimtipps fürs nächste mal. Darüber hinaus wissen wir jetzt was hinter dem Zaun an der Grenzbrücke verkauft wird – unzählige getrocknete Kräuter, Wurzeln und Gräserballen für die Behandlung von allen möglichen Gebrechen und Schmerzen.

Samstag ist um zehn Uhr Abfahrt mit Sister Elidah (aus Sambia) und Father Victor(aus Ghana) zum Begräbnis einer wichtigen Persönlichkeit in Maputsoe. Er war Polizeichef, aktives Mitglied einer katholischen Kirchengruppe und Vater und Großvater vieler, vieler Nachkommen. Wir sitzen unter einem blau-weißen Zelt mit der in Tracht gekleideten Kirchengruppe. Wider – warum ist mir ein Rätsel – bekommen wir eine Ehrenzuweisung unter diesem Pavillon direkt neben dem Sarg obwohl wir den verstorbenen nicht kannten. Die Messe dauerte unter unglaublicher Hitze ganze vier Stunden. Viele Menschen sprachen über Ihn (in Sesotho natürlich). Die Gesänge waren fröhlich und zuversichtlich, es gab wenige Tränen aber eine nicht zu unterschätzenden Atmosphäre der Hoffnung.

Danach besuchen  wir noch unseren „Doktor“ von Freitag. Patrick und F. Victor sind Freunde. Wir werden in die Räumlichkeiten von Patrick und seiner Familie eingeladen und essen gemeinsam Maiskolben von einem „Stand“ neben der Straße die wir mitbringen. Im übrigen die besten meines Lebens J

Sonntag. Die Messe hat drei Stunden gedauert da für eine Familie im Ort gesammelt wurde. Der Vater kann nicht zur arbeit weil er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und die Gemeinde hilft jetzt zusammen dass die Familie aus dem Blechverschlag aus und in ein Haus einziehen kann. Es ist schön zu sehen dass zusammengehalten wird.

First week over. . .

 

Do. 27.2 – So. 2.3

 

Die erste Woche ist geschafft.

 

am Donnerstag kam die zweite Klasse Computer an die Reihe und "life orientation"mit den Mazzo Mädels. Let´s talk about HIV, Love, boyfriends and first aid.

Am Freitag hatten wir frei da ging es gleich über die Grenze nach Südafrika, über die Brücke nach Ficksburg!

 

Wir finden dort eine Stadt mit vielen kleinen Läden und einem - man glaubt es kaum - INTERSPAR vor. . . Kulturschock ahoi. Vor allem war es seltsam so vielen weißen dort zu begegnen die, so schien es, ihre eigenen Viertel aus Steinhäusern mit gepflegten Gärten und Jeeps haben.

 

Nach unseren Einkäufen setzen wir uns wider in eins von den Taxis, in unserem Fall ein Bus. Man muss warten bis alle Plätze voll sind und 5 Rand bezahlen. Wider über die Grenze - gesamt vier Stempel im Pass, und einige Anfragen auf einen Drink.

 

Auf der Brücke (also dem Grenzübergang) verkaufen manche aus Schubkarren Bananen und Weintrauben, hinter dem hohen Zaun stehen Holzläden mit Wurzelzeug. Die Landschaft ist atemberaubend schön und es riecht unheimlich gut.

 

Samstag ist ein großes Event - zwei Hochzeiten!! eine der Bräute ganz in weiß mit Schleier, gehört einer katholischen Gruppe an die mit Ihr gemeinsam feiern und die Trauung mit wunderbarem Gesang gestaltet haben. In der Galerie findet man einige Bilder. Es war uns eine große Ehre dabei sein zu dürfen und um ehrlich zu sein war ich auch ein klein wenig gerührt als der Segen gesprochen wurde. ;-)

 

Am Nachmittag wird vorbereitet für die nächste Woche, stundenlang zerbreche ich mir den Kopf darüber wie man Computer-Einheiten kreativ gestalten kann. Ich gebe mich schließlich geschlagen und beschließe dass Basiswissen wie "Hardware" einfach gelernt werden muss - ob es lustig ist oder nicht.

 

Das Oratory hatte zwar offen, aufgrund mangels and Kinderbesuch gingen wir bald wider.

 

Sonntag hielt ebenfalls eine Überraschung für uns bereit, denn anstatt in die normale 8 Uhr Messe in der Mission zu gehen wurden wir eingeladen mit P. Victor aus der Republik Kongo eine Messe in einer der zwei Außenstationen zu feiern. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und schon hüpften und holperten wir über "Straßen" tief hinein nach Lesotho. Die Messe wrude in einer Schulklasse gehalten da es noch keine Kirche gibt - sie dauerte 2 Stunden und danach wurden wir noch Zeuge einer ausgewachsenen Dorfbesprechung in der es um den Bau der Kirche ging.

 

Wider im trauten Heim angelangt ging es zu nkhono (großmutter) um Sesotho zu lernen.

 

In diesem Sinne - werft einen Blick in die Galerie und tsa ma eang hantle meine lieben Leser ;-)

 

 

 

Mazzarello`s Daughters

 

Di. 25.2 – Mi. 26.2

 

Das erste mal Unterricht mit der dritten Klasse der Mazzarello Mädels. Sie sind in drei Gruppen zu je 4 Personen aufgeteilt. Manche kommen sehr gut mit, andere garnicht - ich mache mir ein Bild vom Wissenstand bin aber viel zu schnell angefahren. Geduld und Widerhohlung ist gefragt.

 

Erste Sesotho Stunde - haben Schwierigkeiten mit den Klicklauten :-)

 

In der Pre School ist jetzt jetzt das ABC angesagt, viel singen und spielen. Die Kinder sind total verrückt nach Aufmerksamkeit und Kontakt. Manche reden widerum garnicht.

 

Am Abend noch schnell Gumboots gekauft und Stunden Vorbereitet. Diese Woche gilt der provisorische Stundenplan, allerdings bekommen wir einen Vorgeschmackt was uns an Stress erwartet.

 

Mittwoch´s ähnlicher Tagesablauf. Hardware vom PC widerhohlt. Leni hat heute Ihren Sportlichen Ausgleich im Fußballteam gefunden. Sesotho pauken. Die Kids lachen uns noch aus wenn wir versuchen etwas zu sagen :-)

 

Das Essen ist weiterhin Vegetarisch und lecker. Ach ja und. . . die letzte Zigarette habe ich Freitag Vormittag konsumiert. . .just to say it ;-)

First Contact

 So. 23.2 – Mo. 24.2

 

 

Heue um acht Uhr ab in die Kirche in eine zwei Stunden Messe. Der Chor war unglaublich gut und die Kirche zum bersten gefüllt! Wir werden gleich zu Beginn nach vorn zu der Kanzel geholt um uns der Gemeinde selbst vorzustellen. Danach geht die Messe auf Sesotho weiter. Sehr viele Kinder und Jugendgruppen sind da.

 

Nach der Kirche erfahren wir einiges über die Verschiedenen Katholischen Gruppen von Burschen und Mädchen die sich häufig für gute Taten in der Gemeinde engagieren und auch in eigenen Trachten auftreten.

 

Nachdem wir uns in bequemere Kleidung geworfen haben spielen wir mit unseren drei neuen kleinen Freunden Karten. Die Kinder sind sehr neugierig und aufgeweckt, beobachten uns und vergleichen Ihre winzigen Hände mit unserer hellen Haut. Es ist ein total schräges Gefühl sich so . . . anders. . . und beobachtet zu fühlen.

 

Sr. Consuelo hat uns heute zu den Sisters ins Haus zum Essen eingeladen. Ein Ritual wie wir später erfahren sollten. Es gibt Kartoffeln, Kürbis, Brokkoli, Salat mit Karotten und Ei und als Nachtisch Quitten. Alle die mich kennen wissen dass ich nicht viel auf Gemüse halte. . .

 

Ich bin bekehrt. Noch nie hat etwas das in der Erde gewachsen ist SO gut geschmeckt.

 

Am Nachmittag wird wider auf eigene Faust erkundet. Es ist Sonntag also tut sich nicht viel – wir verabreden uns mit Sr. Consuelo für Montag und Kochen unser Dinner. Zum Glück haben wir noch Vorräte von unsern lieben Post Volos. Was mich persönlich zu Freudensprüngen veranlasst ist der Kakao im Haus. Danke J

 

Montag. Wir treffen Sr. Consuelo und werden in der gesamten Mission herumgeführt, jetzt habe ich endlich einen Überblick.

 

Im Maria Mazzarello Center gehen jene Mädchen zur Schule die die High School nicht geschafft haben aber trotzdem etwas lernen möchten. Hier wird viermal die Woche mein Computerunterricht stattfinden. Sie lernen hier auch Englisch (bei Leni) und Schneidern. Außerdem werde ich ein Projekt fortsetzten das sich „Live Orientation und Leadership“ nennt.

 

Die Mädchen dort tun sich sehr schwer beim Lernen, sind dafür aber so herzliche Menschen wir ich selten welche gesehen habe. Wir wurden von allen Seiten gleichzeitig in die Arme genommen und begrüßt. „Sista, Sista“ ging es die ganze Zeit. Eine solche Lebensfreude habe ich noch nirgendwo in Österreich gespürt.

 

In der High School gehen wir nicht in die Klassen – Leni wird aber hier Mathe Nachhilfe geben.

 

Pre – School (also Vor-Schule) war wider ein Erlebnis für sich. Man muss sich Vorstellen wie lauter Winzlinge in genauso kleinen Uniformen herumlaufen und wenn ihre großen leuchtenden Augen einen gesehen haben wird man fast zu Tode geknuddelt und man kann sich nicht mehr befreien.

 

Als unsere Stundenpläne für diese Woche feststanden wurde auch gleich ein Projekt für mich abgesichert. In der Primary School. Dazu muss man wissen das diese kostenlos ist und pro Klasse etwa 50 -80 Schüler hat.

 

Ab 17. März werde ich dort dreimal die Woche Kunstunterricht geben, für Schüler der sechsten Klasse. Ich freue mich riesig auf die Herausforderung muss aber ehrlicherweise sagen (da die Primary School nicht unter der direkten Verwaltung der Salesianer Schwestern steht mussten wir um diesen Platz kämpfen) dass ich nicht erwartet hatte tatsächlich mit Kindern dieses alters zu arbeiten. Nun, es wird alles seinen Sinn haben . . . ;-)

 

Nach einer kurzen Pause ging es raus aus unserem Umzäunten Sicherheitshafen (unser Mission ist ein großer separater Bereich in Maputsoe) in – wie uns vorkam – eine völlig neue Welt. Die regionalen Taxis und kleinen schmuddeligen Transportbusse Hupen ununterbrochen, der Straßenrand ist gesäumt von Blechhütten die als Marktstände dienen wo hauptsächlich Früchte manchmal auch Kleidung angeboten wird. Die Mädchen der High School mit Ihren Hellblauen Uniformen kommen uns entgegen und helfen über die Straße.

 

Im Shop sind wir beide total überfordert. Es ist eine Halle mit fünf Regalen die beidseitig mit dem nötigsten angeräumt sind. Die Besitzer sind Asiatischer Abstammung und ein freundlichen Mitbürger mit einer Uzi bewacht den Laden. Wir finden nicht alles. War etwas zu viel. Aber auch für heute ist es noch nicht vorbei, wir treffen unsere neue Freundin die uns den Weg zur  Sesotho Lehrerin zeigen möchte.

 

 

Wir verlassen die Mission ein zweites mal – jetzt mit Führung. Wir laufen tief in die Eingeweide unseres Dorfes – alles ist Grün der rote Boden ist ein Sumpf (es hatte heute den ganzen Tag geschüttet wie sonstwas) wir passieren Lehm manchmal Steinhütten überall liegt Müll – Hühner manchmal Schafe laufen frei Herum. Die meisten sind Barfuß unterwegs besonders Kinder. Es nieselt jetzt und die Luft ist voll von RIESIGEN schwarzen  mit vier langen Flügeln bestückten Insekten. Unsere neue Freundin erklärt uns das diese Tiere in Sambia gefangen und gegessen werden.

 

Wir müssen oft nach dem Weg fragen und kommen über viele Gärten und Schleichwege endlich zum Haus der weisen alten Dame (sie war früher Lehrerin und Unterrichtet uns ab heute in Sesotho). Wie in einem Film kommen wir uns vor – da sitzt eine uralte Frau mit Decke, Krücke und vor Ihrem Herd– die Tür ist offen es ist warm – vor dem Haus maunzt eine Katze.

 

Morgen geht es auf in die Schlacht. Zwei Stunden Pre School mit den Winzlingen also, Gute Nacht J

 

If you want to go fast go alone, If you want to go far, go together

Do. 20. 2 - Sa. 22. 2

 

 

Der Abschied war sehr schwer.

 

 

Warteschlangen, Sicherheitschecks  und Tickets mit Reisepass - von München bis Johannisburg ging alles gut. Den 12 Stunden Flug haben wir hinter uns gebracht , leider verpassten wir wegen einer Verspätung den Anschlussflug nach Maseru. Tickets umbuchen auf Samstag – na schön -  Gepäck durch Zufall am Airport entdeckt – auch gut -dann trotz Münztelefon und neuer  Wertkarte kein Netz ein PC ohne WLan und einer ohne Akku. Zu unserem Glück sind die Menschen hier unglaublich hilfsbereit und geduldig – eine Dame vom Infostand rief eine Freundin an, welche in Ihrem Privathaus Zimmer vermietet – Rosalieh hohlte uns vom Airport ab wir bekamen Wasser und ein Bett was in dieser Situation den Himmel bedeutet. Am nächsten Tag abermals motorisiertes Geleit zum Airport, endlich einchecken und ab nach Maseru. Der Herr war allerdings mit seinen Prüfungen noch nicht am Ende – unser Flugobjekt war kaum größer als ein Hausflur und die Passagiere mussten sich umsetzen um das Gewicht auszutarieren. Nun – wir überlebten und endlich angekommen in Maseru wurden wir schon von der sympathischen  Sr. Consuelo abgeholt – die ja wegen unserer Verspätung extra den breiten Weg schon ein zweites mal auf sich genommen hat. Sie gehört zu den seltenen Menschen die man sieht und auf der Stelle völlig berechtigt ins Herz schließt. Nach zwei Stunden Autofahrt durch die Landschaften Lesothos kommen wir endlich in der St. Luke´s Mission an.

 

Es ist eine eigene kleine Welt. Wir beziehen unser neues  Heim, erkunden bei einem kleinen Spaziergang noch die Umgebung – die verschiedenen Schulgebäude – die rote Lehmerde mit vielen Steinen unter den Füßen, das viele Grün der Wiesen und Bäume – neugierige erste Blicke und Unterhaltungen. Zum Krönenden Abschluss des Tages sind wir noch Zuschauer eines Emotionalen Fußballmatches am Missionseigenen Feld.

 

Dann erst mal schlafen, den Morgen geht’s gleich zur acht Uhr Messe in der Mission J